Start im Morgengrauen

Auf das DiTech Racing Team wartet ein extra langer Rallyetag.

Beppo Harrach vor Schneebergland 01Erstmals wird die Schneebergland Rallye heuer als Eintagesveranstaltung durchgeführt. Für die teilnehmenden Teams bedeutet dies einen Arbeitstag, der nur wenige Stunden nach Mitternacht beginnt und vermutlich bis tief in die Nacht dauern wird. Für die aktiven Piloten erfolgt der Startschuss am Samstag um 06:30 Uhr in Rohr im Gebirge. Die Zielankunft der ersten Piloten sollte gegen 20:00 Uhr wieder in Rohr im Gebirge erfolgen. Erschwerend kommt im Schneebergland hinzu, dass zwischendurch das Asphalfahrwerk gegen ein Schotterfahrwerk getauscht werden muss, was angesichts der engen Zeitvorgaben die Servicemannschaften ans oder sogar über das eigene Limit hinaus bringen wird.

Generell entsprechen diese Eckdaten jedoch genau dem Wunsch von Beppo Harrach, der sich konditionell gerne einem langen Rallyetag stellt, zumal die Entscheidung um den Sieg vermutlich erst im Laufe des sehr schotterintensiven Abends fallen dürfte. An der Seite von Beppo Harrach nimmt wie schon bei einigen Läufen im Vorjahr Leopold Welsersheimb Platz. Er vertritt vorläufig für zumindest diesen Einsatz Andreas Schindlbacher, der erneut mit schweren Rückenproblemen zu kämpfen hat. Dies hat dazu geführt, dass Andreas Schindlbacher Ende letzter Woche seine Teilnahme absagen musste, was ihm überaus leid tut, hat doch auch er noch eine Rechnung mit der Schneebergland Rallye offen.

Mit ein Grund für Beppo Harrach, der bisher im Schneerbergland nie vom Glück verfolgt und wenn doch, dieses gnadenlos abgehängt hat, diesmal alles daran zu setzen, hier erstmals zu gewinnen. Der Gegner dabei heißt dabei einmal mehr Raimund Baumschlager, der in der Region rund um den legendären Motorradtreffpunkt Kalte Kuchl bereits zwei Mal gewinnen konnte. In Bestform präsentiert sich bei DiTech Racing auch das Einsatzauto, der Gruppe N Mitsubishi EVO IX R4-

Beppo Harrach vor Schneebergland 02Beppo Harrach: „Das Ziel muss auch hier lauten, aus eigener Kraft zu gewinnen. Ich habe mich in den letzten beiden Monaten intensiv vorbereitet und dann kam letzte Woche der Anruf von Andreas Schindlbacher, der aufgrund vor intensiven Rückenproblemen zur Zeit keinesfalls eine Rallye durchfahren kann. Auch die nächsten Läufe sind diesbezüglich mehr als fraglich. Sehr dankbar bin ich daher, dass Leopold Welsersheimb erneut ganz spontan eingesprungen ist und gegebenenfalls auch für mehrere Einsätze bereit steht. Ich mag das Schneeberg land, und wenn alles passt, ist hier ein Sieg auf alle Fälle möglich.“

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